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#16 RE: desertgarden in Vorsibirien von ThomasB 14.03.2014 21:22

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Hallo Ludwig,

ich denke deine panaschierten Pflanzen sind "Color Guard" (ich war mal so frei und habe es für dich geändert).
"Golden Sword" haben schmalere, aufrechtere Blätter. Vielleicht besorgst du dir bei Gelegenheit mal eine zum Vergleichen:



Diese neuen Clone sind ja seit 2-3 Jahren als filamentosa "Variegata" im Umlauf:


Vergleiche können auf Dauer interessant sein:



LG
Thomas

#17 RE: desertgarden in Vorsibirien von ThomasB 14.03.2014 21:36

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Zitat von Uwe Eime im Beitrag #15
Zitat von Ludwig im Beitrag #10
Teil 2

unsere kleinste die nana in einer Gruppe


es folgt Teil 3




Hallo Ludwig,

das ist natürlich keine 'nana'.

Deine dürfte den gleichen Ursprung haben wie meine.



Ich gehe von einer nana x baccata Hybride aus.

Auffällig ist mir, dass deine und meine in der Blattrosette einen Drall im Uhrzeigersinn haben. Gleiches kann ich bei Jungpflanzen von baccata feststellen.



Hallo Uwe,

das sind m. E. keine nana x baccata.
Ich denke die Gruppe die Ludwig zeigt, sollte schon gilbertiana sein (die ja auch im Jungstadium solche gedrehten Blätter haben).
Jedoch sind sich die Pflanzen aus dem harrimanae-Komplex (zu dem ja auch nana und gilbertina gehören) recht ähnlich (erst recht Sämlinge) und auch recht variabel.

Zwar sind ja einige nana x baccata im Umlauf. Jedoch treten diese Naturhybriden relativ selten auf.
Eine dieser "nana x baccata" hat sich bei mir nach einem Jahr wieder für das "nana/harrimaniae-Lager" entschieden.

LG
Thomas

#18 RE: desertgarden in Vorsibirien von Ludwig 15.03.2014 06:54

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Hallo Thomas,
erstmal danke für die Berichtigung auf color guard.
Zur vermeintlichen nana-Gruppe bleiben zur genauen Bestimmung zur Zeit noch zu große Zweifel. Wie sollte ich sie nun vorläufig nennen? Y.gilbertania oder harrimaniae oder verbunden mit -Komplex? Wenn ich dann von ihr das nächste mal schreibe werde ich eh unter Vorbehalt den Namen angeben. Namenlos sollte die kleine nicht bleiben.

#19 RE: desertgarden in Vorsibirien von ThomasB 15.03.2014 07:16

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Hallo Ludwig,

mit harrimaniae-Komplex wirst du wohl richtig liegen.
Es gibt viele Herkufte (z. B. Castel Valley/UT) die als nana firmieren aber keine sind.
Schau dir hierzu mal DIESE SEITE an
Die nanas kommen aus den La Sal Mountains.

Schönes Wochenede
Thomas

#20 RE: desertgarden in Vorsibirien von Ludwig 15.03.2014 07:43

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Hallo Thomas,
über diese Seite bin auch in diesem Zusammenhang gestolpert. Gestern nach Deinem Beitrag konnte ich nur den Bezug dazu nicht herstellen. Die bei der Firma angebotene Yucca nana "San Juan Co Utah 2012m", das ist hundertprozentig eine nana?
Den Vorschlag "harrimaniae-Komplex" für meine nichtnana werde ich umsetzen. Vielleicht ist auch nach einem Jahr Wachstum die Bestimmung leichter geworden. Gut, daß Du so genau geschaut hast. Wir bleiben am Ball.
Hier ist nun soeben die Schlechtwetterfront mit Sturm angekommen. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

danke auch an Uwe

#21 RE: desertgarden in Vorsibirien von ThomasB 15.03.2014 08:51

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Hallo Ludwig,

mir wurde von Leuten die den Wuchsort/die Wuchsorte besucht haben versichert, dass sich die Pflanzen aus den La Sal Mountais beim näheren Studieren von den Pflanzen aus dem harrimaniae-Komplex unterscheiden!
Auch wenn rein optisch keine Unterschiede zu kompakten oder intermediären Pflanzen des harrimaniae-Komplexes festzustellen sind.
Im Falle gilbertiana (subsp. gilbertiana/var. gilbertiana) sind da schon eher Unterschiede festzustellen, weswegen auch gerne mal von Y. gilberiana als eigene Art gesprochen wird.

Ja, ja ... die Botaniker ...

LG
Thomas

#22 RE: desertgarden in Vorsibirien von Sascha 15.03.2014 09:17

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Hallo Ludwig,
wirklich traumhafte Anlage. Soviel Platz und die Hanglage mit den Mauern
der absolute Hammer. Ein Paradies für Eidechsen - wollen wir tauschen?

LG
Sascha

#23 RE: desertgarden in Vorsibirien von Ludwig 15.03.2014 11:21

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Hallo Sascha,
ich darf nun nicht mehr soviel von dem Mehraufwand für die Hanglage schreiben. Sonst laufe ich Gefahr, daß Ihr mein Grundstück annektiert. Übrigens unsere wilden Eidechsen waren die letzten Tage durch die Wärme schon sehr aktiv. Heute sind alle wieder in die warme Stube gekrochen. Wenn es wieder wärmer wird, mache ich Fotos.
Im Laufe des Jahres werden noch einige große Bruchsteine ihren Platz finden. Darüberhinaus kommt natürlich noch die Deck- bzw. Mulchschicht.
Dazu eine Frage: In Richtung Meißen gibt es Granitbrüche, in denen rötlich brauner Granit abgebaut wird. Einige Steine unserer Mauern haben auch dieses rot. Alle anderen Steinbrüche im Umkreis von Dresden liefern Material, die einen starken Kontrast verursachen würden. Diese Alternativen wären Basalt (schwarz) oder auch Granit (weiß/schwarz gesprenkelt). Was meinst Du, besser Kontraste schaffen oder eher etwas Ton in Ton bleiben. Meiner Ansicht nach sollen ja letztlich die Pflanzen den Kontrast bilden. Ich habe so ein schlechtes visuelles Vorstellungsvermögen, daher die Frage hier.
Liebe Grüße und Annektierung fällt aus
Ludwig

#24 RE: desertgarden in Vorsibirien von Uwe Eime 15.03.2014 11:23

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quote="Sascha"|p20736]Hallo Ludwig,
wirklich traumhafte Anlage. Soviel Platz und die Hanglage mit den Mauern
der absolute Hammer. Ein Paradies für Eidechsen - wollen wir tauschen?

LG
Sascha[/quote]

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ludwig Dresden mit Südhanglage gegen NS Elze/Selde tauscht. Obwohl, die Toskana Niedersachsens.

#25 RE: desertgarden in Vorsibirien von Sascha 15.03.2014 11:49

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Hallo Ludwig,
meiner Meinung nach wirken starke Kontraste (heller Kies, verschiedene Farben) nur in Zen-Gärten

http://www.guenter-heymans.de/zen-garten/

Natürlicher wirkt es wenn man Ton in Ton bleibt, dabei kann man aber durchaus mit verschiedenen
Farben spielen z.B. rot mit grau-schwarz kombinieren, weiß mit gelb etc.
D.h. konkret entweder ausschließlich dunkle Farben oder ausschließlich helle Farben miteinander
kombinieren.

LG
Sascha

#26 RE: desertgarden in Vorsibirien von Erich A. 15.03.2014 23:06

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Hallo Ludwig !

Das hast du wirklich traumhaft schön gemacht. Ich bin sehr begeistert von deiner Anlage u. wünsche dir noch viel Freude daran.

Tschüss Erich

#27 RE: desertgarden in Vorsibirien von Hardy 16.03.2014 07:44

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Hallo Ludwig,
das ist wirklich ein Yucca Paradies und für die Eidechsen!
Da freue ich mich schon auf die nächsten Bilder!
Glückwunsch, das hast Du toll gemacht!
lg Hardy

#28 RE: desertgarden in Vorsibirien von Ludwig 16.03.2014 09:11

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Hallo Sascha,
ich tendiere wohl Ton in Ton zu bleiben jedoch die Trittsteine mit den beinahe weißen Plänerplatten werden Akzente setzen können. Ich muss nur zusehen, daß ich die ordentlich arritiert bekomme.

Ein lieber Dank an Hardy und Erich A.
Die Eidechsen bekommt Ihr auf jeden Fall in Bildern zu sehen. Die komplettieren dann das Bild. Sie werden sich ja bald wieder zeigen, wenn es dann stabil wärmer wird. Ich freue mich selbst auch darauf, die Kleinen wieder zu beobachten.

hier noch ein LINK zu den Eidechsen

Liebe Grüße
Ludwig

#29 RE: desertgarden in Vorsibirien von Sascha 16.03.2014 09:42

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Hallo Ludwig,
sehr interessanter Link. Ich hätte nicht erwartet, dass Mauereidechsen
in Dresden dauerhaft überleben bzw. sich dort angesiedelt haben und sich ausbreiten.
Das spricht doch für ein sehr begünstigtes Klima, insbesondere eine hohe Anzahl an
Sonnenstunden (Wärmesumme).
Hier bei uns findet man nur die allgegenwärtigen Bergeidechsen; Zauneidechsen gibt
es im Raum Hildesheim nur noch reliktartig.

LG
Sascha

#30 RE: desertgarden in Vorsibirien von Ludwig 16.03.2014 10:19

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Hallo Sascha,
ich bin bereits als Kind damit groß geworden. Mein Opa gab mir seiner Zeit folgende Historie zur Ansiedlung bei uns mit auf den Weg. In der Stadt arbeiteten an den historischen Gebäuden der Stadt Dresden aber auch an der Vielzahl von Mauern an den Elbhängen sehr viele Gastarbeiter aus Italien. Also in der Zeit von ca. 1840 - 1920. Diese Vielzahl von Arbeitern hätten angeblich in Ihrem Reisegepäck die Population ungewollt oder gewollt hier her gebracht. Ob man dies nun unter die Rubrik Seemannsgarn einordnen sollte, kann ich nicht beurteilen. Völlig ausschließen kann man es sicherlich nicht, denn die Barriere der Alpen aber auch anderer kälterer Regionen bis nach Sachsen werden wohl die Kleinen nicht zu Fuß zurückgelegt haben. Sei es wie es sei, es ist schön, daß diese sehr attraktive Art mit Ihren in der Sonne grün/blau schillerndenm Gewand bei uns ein schönes zu Hause haben.
Liebe Grüße
Ludwig

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