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#31 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Ludwig 28.11.2016 20:01

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Hallo Walter,

jeden Tag nach dem Aufstehen, lese ich Deine schönen Reiseberichte. Ich komme dadurch richtig gut in den Tag hinein. Trotz der sehr wenig verfügbaren Zeit, möchte ich mich bei Dir und auch den anderen teilnehmenden aktiven Forenmitgliedern bedanken. Es ist pure Freude, dass Du mit uns Deine Erlebnisse teilst. Gerade weil ich es selbst nicht hin bekomme eine solche Reise zu machen. Habe vielen vielen Dank.

#32 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Walter 28.11.2016 20:36

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Hallo Jungs

der Thread ist doch nicht "versaut" !!! Jetzt lasst euch deshalb nicht auch noch graue Haare wachsen, ich habe schon genug davon und sehe das ganz entspannt
Ich werde morgen die nächste Tagestour von Kanab nach Torrey starten und die Welt ist wieder in Ordnung

@Jürgen einen Teilausschnitt der vemuteten Cercocarpus einzustellen bringt nichts. Dazu wird das Ganze dann zu unscharf und die Blätter sind nur zu erahnen.
Ich habe mit Klaus heute mehrfach über das Originalbild konferiert und bin immer überzeugter, dass es C. ledifolius ist.
Ledifolius hat zwar dunkelgrüne Blätter, aber mit einer silbergrauen Behaarung, die das dehydrierte Blatt fast weiß erscheinen lässt, besonders im Gegenlicht wie auf meinem Foto.
Die fast weiße Rinde an jüngeren Ästen ist auch typisch für diese Cercocarpus.

Dieses Bild passt am besten zu unserem Habitus:
http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...ih=926&biw=1538

Da wir sowieso keine Samen davon haben, müssen wir das auch nicht unbedingt restlos klären
LG Walter

#33 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Robert-Carnuntum 28.11.2016 20:48

Hallo @Walter!

Danke für die nette Rückmeldung .

Eines muss man sagen: Diese Berichte von Dir, Horst, Christian, Klaus und weiteren Pflanzenfreunden und -experten von den Naturstandorten sind einsame Klasse.
Das was man hier im Forum geboten bekommt, das ist schon ganz toll und ich weiß das auch zu schätzen.
Ich war ja selber mehrere Male in diesen Gegenden, damals allerdings noch nicht mit dem ganz großen Interesse an Yuccas, Agaven und Co. wie jetzt.
Alleine schon die Natur ist unglaublich faszinierend dort, die Landschaften sind grandios.
Auch wenn ich leider nicht die Zeit habe allzu oft zu antworten, so lese ich doch sooft es geht mit und genießen Deine/Eure Bilder.
Vielen, vielen Dank für Deine und Eure Mühen!

Liebe Grüße,
Robert

#34 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Walter 28.11.2016 20:49

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Hallo Ludwig

freut mich, ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mir geht es beim Ordnen und Bearbeiten der Bilder genauso!
Und ich schätze, dass ich noch bis Weihnachten damit beschäftigt bin. Es wird also mir und damit auch euch so schnell nicht langweilig.

LG Walter

#35 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Juergen B. 29.11.2016 01:27

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Hallo Walter,

es dürften dort wohl infrage kommen Cercocarpus ledifolius var. intercedens (var. intermontanus) oder C. intricatus (C. ledifolius var intricatus; C. arizonicus) - die beide in Nord-Arizona sympatrisch vorkommen und wo beide auch hybridisieren. Das weiße Leuchten im Gegenlicht kommt m. E. von den federschwänzigen Früchten, eher nicht von den Blättern; wobei die letzter nach C. K. Schneider auch eine var. villosus hat. Aber auch die Anderen sind ja nicht unbehaart.

Freu mich auf Deinen neuen Reisebericht!

LG Juergen

#36 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Reinhard 29.11.2016 12:49

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Zitat von willi pürzelmayer im Beitrag #25
Hallo Christian,
danke für dein Feedback Da suche ich mir ein einfacheres Opfer,-) Das sind genau die Infos die ich brauche. Werde daher einmal keine Auspflanzen mit utahensis probieren. Wenn ich eine schöne finde kultiviere ich sie im Glashaus. Das hat aber dann auch keine Priorität . Welche Agave würdest du bei mir empfehlen? Könnte sie auch unter einen Dachvorsprung in fast rein mineralischen Substrat ohne Kontakt zum Boden verwenden. Das sind ganz wenige m2 die ich so zu Verfügung habe. Dort ist es extrem trocken. Natürlich auch sehr sonnig und windig. Luftfeuchte wäre wahrscheinlich das größte Problem..
@ Mathias also deiner Meinung doch wichtig wo genau die Pflanzen herkommen. Ok wieder was gelernt.
@ Walter ich hoffe das passt noch hier zu deinen Beitrag.
LG Willi



Hallo Willi, Christian und Robert ...... utahensis funktioniert bei mir schon seit 7 Standjahren ..... vom Sämling bis zur einer mittlerweile kleinen Gruppe (hätte ich nicht schon rd. 4/5 Kindel genommen wäre sie noch schöner), auch die seit 3/4 Jahren ausgepflanzten wachsen langsam aber stetig ... alle sind im Garten verteilt, d.h. kein Dachvorsprung oder ähnliches schützt vor Regen zwischen März - Mitte/Ende Oktober, hier mal ein Bild (Beitrag 58).

Freilandagaven (4)

was bei mir von den kleineren Agaven auch noch funktioniert sind toumeyana und lechuguilla (Beitrag 61) ........ auch mittlerweile im 4 Standjahr

#37 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Reinhard 29.11.2016 12:52

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@Walter ..... an dieser Stelle einmal vielen vielen Dank für die seit Wochen niemals endeten Beiträge ..... lese - und lerne - alles mit und genieße die herrlichen Bilder und Kommentare dazu.

#38 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Robert-Carnuntum 01.12.2016 21:13

Zitat von Reinhard im Beitrag #36
Zitat von willi pürzelmayer im Beitrag #25
Hallo Christian,
danke für dein Feedback Da suche ich mir ein einfacheres Opfer,-) Das sind genau die Infos die ich brauche. Werde daher einmal keine Auspflanzen mit utahensis probieren. Wenn ich eine schöne finde kultiviere ich sie im Glashaus. Das hat aber dann auch keine Priorität . Welche Agave würdest du bei mir empfehlen? Könnte sie auch unter einen Dachvorsprung in fast rein mineralischen Substrat ohne Kontakt zum Boden verwenden. Das sind ganz wenige m2 die ich so zu Verfügung habe. Dort ist es extrem trocken. Natürlich auch sehr sonnig und windig. Luftfeuchte wäre wahrscheinlich das größte Problem..
@ Mathias also deiner Meinung doch wichtig wo genau die Pflanzen herkommen. Ok wieder was gelernt.
@ Walter ich hoffe das passt noch hier zu deinen Beitrag.
LG Willi



Hallo Willi, Christian und Robert ...... utahensis funktioniert bei mir schon seit 7 Standjahren ..... vom Sämling bis zur einer mittlerweile kleinen Gruppe (hätte ich nicht schon rd. 4/5 Kindel genommen wäre sie noch schöner), auch die seit 3/4 Jahren ausgepflanzten wachsen langsam aber stetig ... alle sind im Garten verteilt, d.h. kein Dachvorsprung oder ähnliches schützt vor Regen zwischen März - Mitte/Ende Oktober, hier mal ein Bild (Beitrag 58).

Freilandagaven (4)

was bei mir von den kleineren Agaven auch noch funktioniert sind toumeyana und lechuguilla (Beitrag 61) ........ auch mittlerweile im 4 Standjahr



Hallo Reinhard,

Die sehen wirklich sehr gut aus :-).
Ich behaupte aber ja auch gar nicht, dass es überhaupt nicht funktioniert, aber ich lege da etwas andere Maßstäbe an als Du:
1) Bei mir müssen Yuccas, Agaven, Kakteen und Co IMMER ungeschützt draußen bleiben
2) Ich rede auch nicht von vier Jahren, sondern tw. 10, 15 und in Einzelfällen 20 oder 25 Jahren bei meinen Experimenten.
Die letzten vier Jahren waren jetzt nicht wirklich ein Test irgendeiner Art. Heuer könnte es (wenn meine im E&G schon vor einiger Zeit geäußerten Vermutungen sich bestätigen ;-) ) interessanter werden.

Ich kenne sogar ganzjährig ungeschützte utahensis in einem Garten hier im Ort, die relativ gut aussehen, aber nach feuchten Wintern hatten sogar die zuletzt Pilzflecken.

Also die beiden o.g. Gründe sind der Ausschlag für meine Meinung, dass utahensis nicht so toll für unser Klima ist.
Mit Regenschutz geht natürlich viel mehr.
Sogar mehrere Y.nana, die als sehr nässeempfindlich gelten, wachsen hier bei mir bisher richtig gut.
Aber A.utahensis ohne Regenschutz geht auch hier nicht wirklich gut auf Dauer, d.h. außer man mag verpilzte Pflanzen. Ganz eingehen tun sie bei uns auch dann nicht.
Aber mit Regenschutz geht es ganz sicher, d.h. zumindest mit den härteren Varietäten.

Liebe Grüße,
Robert

#39 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Reinhard 02.12.2016 09:29

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Hallo Robert, danke für deine Ausführungen .... das unterschreibe ich alles ......

Das Du eine Behauptung aufstellst, war von mir eigentlich überhaupt nicht gemeint, sondern ich wollte nur anführen, dass man bei uns unter gewissen Voraussetzungen utahensis auch kultivieren kann, war in Richtung Willi gemeint da er ja Standort direkt an der Hauswand hat, also doch etwas geschützt und daher durchaus einen Versuch wert finde ich.

Natürlich hab ich noch nicht so lange Erfahrungswerte wie Du mit deinen Exemplaren, aber die angesprochene Gruppe hat mittlerweile auch schon 7 Jahre (2 Jahre davon überhaupt ungeschützt 2011-2012) im Freien verbracht und einiges überstehen müssen .....

schöne Grüße nach Carnuntum ;-)

#40 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von willi pürzelmayer 02.12.2016 10:02

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Ich danke euch allen für die Tipps über die Kultivierung von Agaven vor allen auch weil es nicht ganz hier her gehört. Ganz kurz noch hier , ich hätte die Möglichkeit kleine Agaven an der Hauswand zu pflanzen. Viel Sonne, kaum Niederschlag, da unter dem Dach und rein mineralisches Substrat. Ich werde mir verschiedene A. utahensis zulegen und die im Glashaus kultivieren. Wenn das gut geht eventuelle Ableger auspflanzen das hat aber Zeit. Im Frühjahr 2017 werde ich mit einfacheren Arten Auspflanzversuche machen. Danke noch einmal, vor allen den vielen Ösis hier. Freud mich unheimlich eure schönen Pflanzen zu sehen und es motiviert mich es selber zu probieren.
LG Willi

#41 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Matthias 02.12.2016 16:39

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Ich hatte Willi auch so wie Reinhard es schildert, verstanden...
Glaube, der Johan hat ein ungeschütztes A. Utahensis-Exemplar in Schärding-Österreich ungeschützt nahe am Haus ausgepflanzt...erfolgreich seit Jahren wenn ich mich recht erinnere.
Hier bei mir funktionieren verschiedene Varianten seit 3 Jahren...mit Schutz...mal sehen, ob die auf Dauer funktionieren. Der Ableger von Deiner Reinhard, hat sich gut entwickelt absolut ohne Probleme bisher. Ich schätze einige Varietäten aus dem Komplex als gut gartentauglich zumindest mit Nässeschutz ein...mal sehen was ich in 10 Jahren erzähle ;-)

#42 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Thomas/Neusiedlersee 02.12.2016 18:23

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Hallo Willi,

also so super vorsichtig müsstest Du nicht sein. Unter dem Dachvorsprung, solange es im Winter nicht hinregnet, oder kaum, kannst Du auf alle Fälle Agave utahensis pflanzen. Das geht sicher bei Dir. Ich würde eher davon abraten sie im Glashaus zu kultivieren, weil sie dann verweichlicht werden. Ich glaub ich hab es hier schon mal gesagt, wenn man Agaven aus Deutschland oder Holland importiert und auspflanzt dann können sie im ersten Winter hier immer kollabieren weil sie anscheinend keinen ausreichend heissen Sommer hinter sich haben um Blätter zu bilden die den Winter überstehen. Mit utahensis habe ich auch keine guten Erfahrungen gemacht, ausser mit "Antilope Pass Page 1700m" von Kakteengarten.de die noch nie auch nur den geringsten Schaden ungeschützt nach dem Winter hatte.

Neomexicana, gracilipes, parryi, megalacantha und havardiana sollten problemlos im Schotter funktionieren.

lg

Thomas

#43 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von willi pürzelmayer 02.12.2016 18:57

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Hallo Thomas, danke für die Tipps. Das ist schon eine schöne Auswahl an möglichen Agaven. Einige Deutsche oder Holländische Agaven habe ich schon im Glashaus stehen. Ich hoffe die härten noch ab bis nächstes Jahr da wollte ich sie dann auspflanzen. Ich habe aber auch schon welche von Austropalm und welche aus Tschechien. Das nächste mal werde ich eher in die Richtung schauen beim Kauf neuer Pflanzen.
LG Willi

#44 RE: St. George - Kanab/Walhalla Plateau von Thomas/Neusiedlersee 02.12.2016 22:48

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Hallo Willi,

wenn Du sie im Frühjahr auspflanzt dann werden sie schon genug Zeit haben abzuhärten. Oft verfaulen bei mir dann trotzdem die Blätter die in nordischen Ländern gebildet wurden, aber die Pflanzen werden dann von Jahr zu Jahr robuster. Ich schütze ja auch nie, würde man im ersten Jahr schützen dann wären vielleicht diese Schäden auch nicht da

lg

Thomas

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