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#16 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Reinhard 13.08.2018 19:57

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Hallo Stephan, jetzt stellt sich halt wieder die Frage ob deine Montana ein Exemplar mit guter Frosttoleranz ist.... meine z.B. hat mehrere Winter wochenlange Dauerfrostperioden mit Tiefsttemps bis -12 Grad ohne Probleme und Schäden gemeistert (mit Nässeschutz). Mit der hohen Luftfeuchtigkeit gabs auch keine Probleme, Montana soll ja diesbezùglich gut damit zurecht kommen.

Einen Tipp ab wann Du aktiv schützen sollst kann/will ich Dir nicht geben, da Du ja auch eine weniger robuste Agave haben könntest.... da sie ja ihren erste Winter vor sich hat, ist ein aktives Schützen bei einstelliger Minusgrade sinnvoll ...

#17 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Stephan_M 12.09.2018 20:39

Guten Abend Freunde,

hier war es heute schon recht kühl, trüb und heute Abend leider auch schon fast ein wenig dunkel für Fotos. Ich wollte trotzdem mal ein wenig "updaten"...

Die Maurellii ist insoweit interessant, weil sie letzes Jahr erst als kleine Pflanze gekauft und im Herbst auch noch zu klein für eine kühle Überwinterung war. Daher habe ich die Pflanze einfach warm im Büro überwintert. Da ist sie weiter gewachsen und hatte auch einen guten Start in das Frühjahr.



Einmal quer, Washi und Waggi gehen in den zweiten Winter, die Camaerops wurden 2015 (Humilis) und 2016 (Cerifera) neu und als kleine Exemplare gepflanzt.









Grüße

Stephan

#18 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Horst-Ruhrgebiet 13.09.2018 09:06

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Hallo Stephan,

eine Jub hab ich da auch gesehen.

#19 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Matthias 13.09.2018 11:12

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Hallo Stephan

eine herrliche Anlage mit Exoten satt. Das Wachstum der Ensete ist sagenhaft👍 da muß man auch stets die richtige erwischen. Sind nicht alle gleich wüchsig

#20 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Stephan_M 11.04.2019 13:07

Hallo Zusammen,

Agaven, Yucca und sonstige Exoten sind hier ordentlich über den Winter gekommen. Fotos gibt es von einigen Pflanzen, die mir inzwischen auch ein wenig ans Herz gewachsen sind. Gartenbilder folgen sicher...

Ovatifolia



Monatana



Neomexicana



Rostratata



Brahea Armata



Grüße

Stephan

#21 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von ThomasB 12.04.2019 07:11

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Hallo Stephan,

das sieht alles sehr gut aus!

Danke für das Update
Thomas

#22 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Gerd 13.04.2019 09:37

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Stephan,
die Pflanzen sehen aus wie gemalt.
Großartig.
Gern mehr Bilder.

#23 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Juergen B. 14.04.2019 01:26

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Hallo Stephan,

Deine Pflanzen schauen tippi toppi aus!
Aber doch sicher nicht ohne Deine Unterstützung, also Winterschitzmaßnahmen!
Sind eigentlich alle Deine Schätze so gut über den Winter gekommen?

LG Jürgen

#24 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Stephan_M 14.04.2019 14:44

Hallo @Juergen B. ,

bis auf Kleinigkeiten würde ich sagen, ja, alle vergleichbar gut über den Winter gekommen. Aber natürlich gab es ein Dach. Und für die Montana wollte ich kein Risiko eingehen, da lag auch ein Heizkabel im sehr einfach konzipierten Schutz. So sah das aus:

Das Grundprinzip hatte ich letztes Jahr bei der Ovatitifolia erfolgreich ausprobiert



Bei der noch empfindlicheren Agave Montana habe ich das Prinzip weiter vereinfacht. 2 Estrichmatten (Baumarkt Stück 3,99 EUR) mit Schnellverbindern auf den passenden Durchmesser gerollt. Den entstehenden Zylinder auf der passenden Höhe angeschrägt, damit ich "Schrägstand" bekomme. Dazu einmal mit einem Band als Kennzeichnung den Zylinder aus Estrichmatten umwickelt. Und dann eine schräge Scheibe abgeflext. Doppelstegplatte rauf, mit ein paar Bohrungen versehen und mit Schnellverbindern am Zylinder befestigt. Drahtzylinder mit ein paar billigen Erdankern aus Stahldraht verankert, Verpackungsfolie rum, oben etwa 10 cm für Lüftung gelassen. Heizkabel mit Thermostat angebracht, Zylinder drauf, bei Frost 1-2 Frostschutz-Vlieshauben drüber. Fertig. Zur Not hätte ich einfach noch Lupo vorher um den Zylinder gewickelt, aber so kalt war es hier nicht...

Prinzip:



Innenansicht:



Das geht definitiv viele Jahre richtig gut...

Gruß

Stephan

PS: Für unser Trockenbeet verwende ich einfach unser Tomatenschutzdach (Fa. Beckmann). Im Trockenbeet habe ich verzinkte Stahlrohre versenkt. Abdeckkappe runter, Dach drauf, Frischhaltefolie rum, fertig!

Innenansicht:

#25 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von sofie 14.04.2019 15:18

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superschön , großen Respekt Stephan für den toll gestalteten Winterschutz
der Aufwand lohnt sich .
So viele Jahre vergehen, bis man so große schöne Exemplare sein Eigen nennen darf.
Gratulation und liebe Grüße
sofie

#26 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von ThomasB 15.04.2019 07:07

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Hallo,

das Prinzip der "Steinkübel" ist interessant und hält die Nässe gut fern.
Hoffentlich kommen die Wurzeln da mal nicht durch!?

LG
Thomas

#27 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Stephan_M 15.04.2019 14:37

Hallo ThomasB,

ja, ausnahmsweise mal eine sinnvolle Verwendung für (runde) Gabionen Das funktioniert selbst hier oben in Nordwestmecklenburg ziemlich gut. Denn das Substrat trocknet im Eiltempo und die Steine speichern quasi ganztägig Wärme für die Nacht.

Damit die Wurzeln nicht durchwachsen, habe ich innen an der Gabionenwand eine Lage DELTA-MAXX Dach-Unterspannbahn angebracht, bevor ich die Gabione mit Substrat gefüllt habe. Das Material lag noch als "Rest" in der Garage rum, scheint mir für diese Zwecke aber sehr geeignet zu sein. Denn das Zeug ist wirklich robust, zudem wasserdicht (!) aber diffusionsoffen. Das Substrat wird bei größeren Pflanzen selbst nach Schlagregen nicht richtig nass, im Gegenteil, ich muss jetzt schon aufpassen, dass die Agave gerade im Sommer genug Wasser bekommt.

Auf den Fotos kann man m.E. gut erkennen, das es selbst im Freistand und in einem zugigen und in Ostseenähe gelegenen Garten gut funktioniert. Das war letztes Jahr das Ergebnis nach knapp über einem Jahr nach der Auspflanzung...

Tag der Auspflanzung (10.07.2019)



23.09.2019



Und wo ich gerade dabei bin, hier einmal die Entwicklung der Rostrata 2 Jahre nach dem Auspflanzen. Agaven und Yuccas sind ja nur ein Randthema für mich, wobei ich mich durchaus für "mehr" begeistern könnte, wenn ich die tollen Gärten und Hybriden hier im Forum so sehe. Aber grundsätzlich scheint das eben auch im kühleren Norden ordentlich zu funktionieren. Und so lange dauert das gar nicht mal @sofie

April 2017



April 2019



Grüße

Stephan

#28 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von sofie 15.04.2019 17:32

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hallo Stephan,
Du bist ein bisschen Deiner Zeit voraus jetzt übertreibe mal nicht
den 10.7. haben wir noch nicht
liebe Grüße komme gerade vom Liegestuhl
lg.sofie

#29 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Stephan_M 15.04.2019 19:58

Danke @sofie ,

glatt gleich 2 x verrutscht. Bei der Ovati muss es natürlich 10.07. 2017 und 23.09.2018 heißen, sorry!
Hier auch "Liegestuhl-wetter. Aber nur in einer geschützten Ecke...

Grüße

Stephan

#30 RE: Unser Garten im Nordwesten Mecklenburgs von Stephan_M 13.06.2019 19:46

Hallo Zusammen,

ein paar Bilder aus dem Mecklenburger Frühsommer...











Und zur Yucca Schottii habe ich dann auch gleich eine Frage:

Die Pflanze kommt gerade richtig in Fahrt, hat aber bereits 3 Kindel. Für die Optik abmachen? Und ggf. wie? Oder sehen "Yucca-Büsche" auch irgendwann auch ganz "ordentlich" aus? Mir fehlt da leider die Vorstellungskraft...

Grüße

Stephan

PS: Den Feuchtigkeitsschutz werde ich zukünftig selbstredend verbessern, ich bin überhaupt kein Fan von Pilzflecken...

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